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Rezension “Die letzten Tage von Rabbit Hayes”

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Originaltitel: The Last Dayes of Rabbit Hayes

Autor: Anna McPartlin

Verlag: Rowohlt Verlag

Seitenanzahl: 505

ISBN:978-3-499-26922-6

Inhalt: Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst …

Meinung: Am Anfang habe ich das Buch gehasst. Es war einfach viel zu nahe an mir dran. Ich musste mich die ersten hundert Seiten regelrecht an den Buchstaben entlang durch die Seiten ziehen. Doch mit der Zeit ging es immer besser. Es ist zwar keines dieser Bücher, die man auf gar keinen Fall aus der Hand legen kann, weil sonst die Welt untergeht, wenn man nicht weiterliest, aber es ist definitiv ein Buch, das einen gefangen hält und das man gerne weiterliest.

Das Buch wird vor allen Dingen von den starken Figuren getragen und an irgendeinem Punkt wäre ich selbst gerne ein Teil der Familie Hayes gewesen. Einfach mal für einen Tag. Da haben wir Rabbits Mutter Molly, stark und cool und absolut einmalig. Oder Ryan, einer von Rabbits Neffen, dem alle nachsagen, dass er sicher mal im Gefängnis landen wird, weil er mit seiner Intelligenz nur Dummheiten macht. Oder Davey, Rabbits großen Bruder, der sein Leben nicht ganz auf die Reihe bekommen hat und trotzdem von allen geliebt wird. Und natürlich Johnny, der schon Jahre vor der Geschichte gestorben ist,  nur noch in Rabbits Erinnerungen weiterlebt und trotzdem unglaublich präsent ist.

“Die letzten Tage von Rabbit Hayes” ist auf jeden Fall ein Buch, das den Leser auf eine Gefühlsachterbahn mitnimmt. Freude, Trauer – die Schicksale der Figuren gehen nicht spurlos an einem vorbei. Berührend ist wohl das richtige Wort. Am Ende hatte ich das Gefühl eine Freundin verloren zu haben und war auf den letzten Seiten tief unglücklich. Das schafft ein Buch bei mir selten und obwohl es kein gutes Gefühl war, war es doch ein gutes Gefühl. Wenn ihr versteht, was ich meine.

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