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Rezension “Cress”

Cress

Titel: Cress

Autor: Marissa Meyer

Verlag: Turtleback Books

Seitenanzahl: 576

ISBN: 978-0-606-36450-8

Inhalt: Cress grew-up as a prisoner. With only netscreens for company she’s forced to do the bidding of the evil Queen Levana. Now that means tracking down Cinder and her handsome accomplice Emperor Kai. But little does Levana know that those she seeks, and the man she loves, are plotting her downfall . . .As paths cross and the price of freedom rises, happily ever after has never seemed further away for Cress, Scarlet and Cinder.

Meinung: Wie auch bei den ersten beiden Teilen bin ich absolut fasziniert von Marissa Meyers Fähigkeit aus einem alten Märchen die wichtigsten Elemente herauszunehmen und sie in eine völlig neue Welt zu setzen. Rapunzels Turm wurde mal eben zu einem Satelliten, Rapunzeln wurden zu Kresse und die Hexe zu einem Thraumaturgen. Ich bin auch wirklich fasziniert wie die Autorin die Geschichte vorantreibt. Ich war immer wieder überrascht, wie sie sich aus vermeintlichen Sackgassen herausmanövriert hat.

Weiters ist die Protagonistin dieses Buches, Cress ,ein großartiger Charakter. Zart und naiv, verträumt und eher ängstlich ist sie ein großer Kontrast zu Cinder und Scarlet. Trotzdem habe ich ihre Geschichte gespannt verfolgt, die immer wieder unterbrochen wurde von einzelnen Kapiteln, die den anderen Figuren folgten. Obwohl mich mehrere Sichtweisen in einem Buch eher stören, konnte ich mich in diesem Buch überhaupt nicht daran stoßen. Vielmehr habe ich mich darüber gefreut, zu erfahren, was gerade bei den anderen Charakteren los ist. Die Charaktere im Allgemeinen sind großartig. Cress, Thorne, Cinder, Kai, Iko, Scarlet, Wolf und sogar Sybil Mira sind mir über die letzten Bücher ans Herz gewachsen.

Die Storyline ist klar und übersichtlich und mich gefühlsmäßig so ziemlich überallhin katapultiert. Ob Freude, Trauer, Entsetzen, Ungeduld oder Wut – es war einfach alles dabei.

Obwohl es bei mehrteiligen Reihen oft der Fall ist, dass die mittleren Bücher eher schwach ausfallen, kann man das von “Cress” überhaupt nicht behaupten. Der dritte Teil der Chroniken ist genauso stark wie der erste Teil und wie der vierte Teil hoffentlich sein wird. Man kann gespannt sein, wie die Geschichte sich in “Winter” zu einem – ohne Zweifel – unglaublichen Ende gipfeln wird. Ich weiß, dass ich es bin.

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