Allgemein

Rezension “The Paper Magician”

Paper Magician

Titel: The Paper Magician

  Autor: Charlie N. Holmberg

  Verlag: 47North

  Seitenanzahl: 214

  ISBN: 978-1477823835

 

Inhalt: Ceony Twill arrives at the cottage of Magician Emery Thane with a broken heart. Having graduated at the top of her class from the Tagis Praff School for the Magically Inclined, Ceony is assigned an apprenticeship in paper magic despite her dreams of bespelling metal. And once she’s bonded to paper, that will be her only magic…forever. Yet the spells Ceony learns under the strange yet kind Thane turn out to be more marvelous than she could have ever imagined—animating paper creatures, bringing stories to life via ghostly images, even reading fortunes. But as she discovers these wonders, Ceony also learns of the extraordinary dangers of forbidden magic. An Excisioner—a practitioner of dark, flesh magic—invades the cottage and rips Thane’s heart from his chest. To save her teacher’s life, Ceony must face the evil magician and embark on an unbelievable adventure that will take her into the chambers of Thane’s still-beating heart—and reveal the very soul of the man.

Meinung: Mal zu allererst: Das Cover meines Buches schaut ganz anders aus. Hätte ich gewusst, dass es diese Version gibt, hätte ich mich um diese hier bemüht. Aber naja, man soll ein Buch ja nicht nach seinem Umschlag beurteilen.

Ich habe mich von dem tollen Klappentext und der Welt, die er mir versprochen hat, in dieses Buch locken lassen. Eine Entscheidung, die ich auf den ersten paar Seiten fast bereut hätte. Obwohl die Umgebungsbeschreibung und alleine Ceonys Eintreffen beim Haus ihres zukünftigen Meisters wirklich toll waren, ging mir doch im ersten Drittel des Buches die Protagonistin Ceony wahnsinnig auf die Nerven. Sie kam mir arrogant und anstrengend vor – gebrochenes Herz von wegen Enttäuschungen hin oder her, ein bisschen Höflichkeit hat noch nie geschadet. Und was bitteschön ist so schlimm an dem Skelett?

Weiters haben mich einige der Ausdrücke irritiert. Mein Englisch ist eigentlich sehr gut, aber in diesem Buch musste ich dann doch einige Ausdrücke nachschlagen, um den Sinn mancher Sätze zu verstehen. Das hätte ich nicht gedacht und hat mich auf den ersten paar Seiten dann doch etwas enttäuscht.

Aber jetzt mal zu den guten Dingen. Jetzt, wo ich fertig bin, kann ich es gar nicht erwarten, den nächsten Teil der Reihe zu lesen. Nach den anfänglichen Enttäuschungen wurde das Buch wirklich, wirklich gut. Obwohl vergleichsweise wenig Charaktere in dem Buch vorkommen, sind diese doch sehr ausdrucksstark. Ceony, Emery, Lira oder sogar Fennel – großartig gestaltete Figuren, mit denen ich sehr viel anfangen konnte.

Auch die Umgebungsbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen. Hier beschränkt sich die Autorin zwar hauptsächlich auf das hübsche Haus des Zauberers, mit all seinem organisierten Chaos, und den verschiedenen Orten, die Ceony in den Herzkammern gezeigt werden, aber alles wird sehr schön beschrieben und sehr genau umrissen. Dass die ganze Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts am Rande von London spielt, war da fast nur ein Bonus. (Aber nur fast, ich liebe Bücher mit diesem Flair.)

Am Anfang noch ein bisschen langsam, nimmt das Buch dann doch ziemlich Fahrt auf. Es ist unglaublich, wie spannend Papier sein kann. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf den nächsten Teil, auch wenn ich bedauere, dass das Buch nur wenig mehr als 200 Seiten lang ist.

 

One thought on “Rezension “The Paper Magician”

Let's chat!

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.