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Rezension “Schau mir in die Augen, Audrey”

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Titel: Schau mir in die Augen, Audrey
Originaltitel: Finding Audrey
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: cbj
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3-570-17148-6
Format: Taschenbuch

Inhalt: Audrey hat eine großartige Familie. Einen großen Bruder, der die ganze Zeit vor dem Computer hängt, einen kleinen Bruder, der Nutella liebt und ein Spielhaus im Garten hat, einen teddybärigen Vater und eine Mutter, die die Artikel in der Daily Mail ein bisschen zu genau nimmt. Und alle gehen ziemlich gut damit um, dass Audrey seit diesem einen Vorfall nicht mehr nach draußen geht und ihre Sonnenbrille niemals abnimmt. Und eigentlich geht es auch Audrey ganz gut damit. Bis ihre Therapeutin sie mit einer Videokamera auf die Reise schickt. Gott sei Dank, gibt es auch noch Linus, den besten Freund ihres Bruders, der sie bei dieser Aufgabe unterstützt…

Meinung: Das Buch lag eine ganze Weile bei mir herum, bis es mir im Zuge einer Lovelybooks-Challenge ausgesucht wurde. Jetzt frage ich mich immer und immer wieder, wie ich dieses Nicht-Lesen mir und dem Buch nur antun konnte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier eine halbwegs objektive Rezension hinbekomme, denn die ersten Begriffe, die mir zu “Schau mir in die Augen, Audrey” einfallen, sind “herzallerliebst”, “witzig”, “zum Nachdenken anregend” und “süüüüüüüß”.
Sophie Kinsellas erster Jugendroman greift das Thema Mobbing auf und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das mit den Folgen solcher Angriffe zu leben hat. Wir erfahren jede Menge über Audreys Panikattacken, über ihre Ängste und Sorgen und wie sie mit der ganzen Sache klar zu kommen versucht. Und all das in einem witzigen aber auch nicht zu lächerlichen Ton.
Das Buch wird abwechselnd aus Audreys Sicht in der ich-Perspektive und in Form eines “Drehbuchs”, das die Momente darstellt, die Audrey mit ihrer Kamera aufnimmt, erzählt. Das ist ehrlich gesagt eine nette Idee und vermutlich auch einer der Gründe, warum man so durch dieses Buch fliegt. Ein anderer könnte sein, dass dieses Buch einfach so nett ist und so lebendig erzählt, dass man gar nicht anders kann, als immer weiter und weiter zu machen.
Besonders nett fand ich, dass Audrey den Leser auch direkt anspricht. Wir begleiten Audrey und ihre Familie für einige Zeit und verlassen sie dann wieder. Es ist nett, sich auszumalen, wie das Leben dieser Figuren dann weitergeht. Generell kann ich so viel Positives über dieses Buch sagen, dass ihr es wahrscheinlich gar nicht mehr ertragen würdet. Ich empfehle das Buch gerne weiter und hoffe, dass ihr auch so viel Freude damit habt wie ich.

3 thoughts on “Rezension “Schau mir in die Augen, Audrey”

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