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Rezension “Winterzauber wider Willen”

winterzauber_wider_willen
Titel: Winterzauber wider Willen
Originaltitel: Sleigh Bells in the Snow
Autor: Sarah Morgan
Verlag: MIRA Taschenbuch
Sprache: Deutschland
Seitenanzahl: 345
Format: ebook

Inhalt: Kayla Green ist mit ihrer Arbeit verheiratet. Und sie hasst die Weihnachtszeit mehr als irgendeine andere Zeit im Jahr. Deshalb springt sie auch sofort auf die Möglichkeit an, über die Weihnachtszeit nach Vermont zu fahren und eine ordentliche Onlinepräsents für das Familienunternehmen der O’Neils zusammen zu stellen. Friede und Ruhe und Abgeschiedenheit findet Kayla Green in Snow Crystal allerdings nicht. Jackson O’Neils liebevoll-quirlige Familie setzt alles daran, Kayla die Weihnachtszeit und Snow Crystal näher zu bringen. Allen voran Jackson…

Meinung: Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es der erste Teil der Snow Crystal-Reihe ist. Eigentlich hätte ich mich viel mehr für den dritten Teil interessiert, bin beim Lesen der Leseprobe aber zu dem Schluss gekommen, dass ich das Buch nicht genießen kann, wenn ich nicht weiß, in welcher Beziehung die Charaktere zueinander stehen und warum.

Wir lernen allerhand Charaktere kennen. Die arbeitswütige Kayla Green, die Weihnachten hasst und sich in ihrer Arbeit vergräbt, um zwischenmenschliche Beziehungen schön oberflächlich zu halten. Jackson O’Neil, der weiß, dass die Familie ihr Zuhause verliert, wenn die Firma nicht endlich Geld abwirft. Walter O’Neil, der achtzigjährige Patriarch, der sich gegen jede Veränderung stellt und seine Familie über alles liebt. Tyler, Jacksons kleiner Bruder und ehemaliger Skirenn-Star, der wild und ungestüm dargestellt wird und sich erst in seine Rolle als Vater einer Teenagerin hineinfinden muss. Und, und, und. Die Figuren wirken allesamt liebenswürdig und glaubhaft, was sie in meinen Augen fast schon wieder zu perfekt macht. Trotzdem haben sich vor allen Dingen die Nebenfiguren in mein Herz geschlichen und die Aussicht, dass man in den nächsten Büchern erfährt, wie es wohl mit diesen weitergeht, freut mich außerordentlich.

Der Schreibstil von Autorin Sarah Morgan ist angenehm und ruhig, ein paar Wörter und Phrasen wiederholen sich gelegentlich, was auffällt, allerdings übersehen werden kann und nicht wirklich ins Gewicht fällt. Ein paar der Sexszenen waren wirklich überflüssig, aber was soll’s.
Aufgefallen sind mir außerdem die Mini-Twists, kleine Handlungsbögen innerhalb des Buches, die rasch aufgelöst wurden und bei mir immer wieder ein irritiertes “Und jetzt?”-Gefühl ausgelöst haben. Trotzdem hat der Plot nicht stagniert und mich zügig durch das Buch getragen.
Die Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten Kayla und Jackson fand ich gut, allerdings auch wahrlich “praktisch”. Meist wird der eine durch eine Handlung des anderen überrascht, das die Handlung zwar vorantreibt, mich aber immer dazu gebracht hat, mich zu fragen, was der andere wohl gerade denkt und was hinter dieser Handlung steckt.

Besonders will ich aber noch einmal die Familie und die Idylle von Snow Crystal hervorheben. Es ist selten, dass ich mir so sehr wünschen würde, eine Familie in einem Buch mal zu besuchen. Damit will ich keinesfalls andeuten, dass bei den O’Neils immer alles perfekt ist, oh nein. Es wird gestritten und geschimpft und trotzdem halten in der Not alle zusammen. Das macht das ganze Buch zu einer perfekten Lektüre für die Vorweihnachtszeit, weil es definitiv ein warmes, flauschiges Gefühl hinterlässt und man darin wunderbar versinken kann. Ich für meinen Teil hätte jetzt irgendwie große Lust skifahren zu gehen. 😉

9 thoughts on “Rezension “Winterzauber wider Willen”

  1. Jetzt komm ich wieder mit meinem “Skifahrn! Skifahrn! Jetzt! Jetzt! Un-be-dingt!”
    Hihi ich ❤ es wenn Winter ist. Wobei Schnee schon auch praktisch wäre…

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    1. Ha! 😀 Naja, zumindest mein Blog hat ein paar Schneeflocken. Ich hätte auch so gerne Schnee. Momentan können wir uns wohl nur mit Büchern trösten. Und ‘ner Menge Fantasie. 😀

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      1. Oh, das geht ganz leicht. 🙂
        Meine Website -> WP Administrator -> Einstellungen Allgemein -> und dann gibt’s da ein Kästchen, das du anhaken musst. Kommt relativ weit unten. 🙂

        Liked by 1 person

    1. Ja, Em wollte das gerne wissen. Letztes Jahr hab ich mit dem Schnee ewig herumgerätselt. Er ist bis irgendwann im Jänner da und es ist doch ein netter Touch. 🙂 Wenigstens gibt’s irgendwo Schnee. Draußen vor dem Fenster scheint die Sonne…
      LG, m

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