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Montagsfrage

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Hallo, ihr Lieben!
Ich bin heute mal wieder dabei bei der Montagsfrage von Buchfresserchen. Heute schickt sie uns zurück zu den Anfängen.

Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Wie bin ich zum Bücherwurm geworden? Naja, ich denke das hat definitiv mit meiner Mutter zu tun. Da meine Mutter Lehrerin ist, habe ich schon sehr früh angefangen zu lesen. Lag vielleicht auch daran, dass wir früher keinen Fernseher hatten, die Nachbarskinder Rowdies waren und ich mich irgendwie beschäftigen musste. Ich kann mich dunkel an Besuche in der Bücherei und an Wartezeiten in Klassenzimmern erinnern. Außerdem bin ich mir ganz sicher, dass mir meine Mutter damals mit der Verpackung einer Wurstsemmel beigebracht hat, wie man für sich selbst “leise” liest, weil ich das auch so können wollte wie sie.

Ich hatte nie mehr Platz für Bücher als ein Regalbrett, deshalb besteht meine Sammlung von Büchern eigentlich erst seit ein paar Jahren, seit ich von Zuhause ausgezogen bin. Obwohl es zwischendurch sicherlich auch mal längere Flauten gab, waren Bücher für mich immer präsent und wichtig.

13 thoughts on “Montagsfrage

  1. Von klein auf waren Bücher stets präsent in unserer Familie. Meine Eltern lasen meiner Schwester und mir jeden Abend eine Gutenachtgeschichte vor und ich bin mir sicher, dass dies der Grundstein für meine Bücherliebe ist. Alle bekannten Kinderbücher, Geschichten und Märchen füllten meine Kindheit aus. Am liebsten erinnere ich mich an Astrid Lindgrens Geschichten, von Michel aus Lönneberga bis Pipi Langstrumpf.

    Herzlichst,

    Nisnis

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    1. Hallo, Nisnis!
      Ich kann mich nicht mehr sehr gut daran erinnern, dass meine Eltern mir vorgelesen hätten. Ich konnte das schon sehr früh und wollte wohl lieber immer selbst. 😉
      LG, m

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  2. Hey m,
    die Geschichte mit der Verpackung ist ja super cool! 🙂 Ich grinse gerade vor mich hin 😀
    Bei mir hat das Bücherwurm-werden auch ganz viel mit meiner Mutter zu tun – sie las mir jeden Abend vor, so dass es einfach schon früh zu meinem Alltag gehörte. Flauten erlebte ich auch, aber das Interesse war nie ganz weg.

    https://buchstabentraeumerei.wordpress.com/2016/08/08/montagsfrage-39-wie-bist-du-zum-buecherwurm-geworden/

    Liebe Grüße,
    Anna

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    1. Hihi. Ja, ich weiß noch, dass sie mit einem Buch auf der Couch saß und gelesen hat und ich gerade eine Wurstsemmel gegessen habe. (Paprikawurstsemmel mit Gurken vermutlich. 😉 ) Und sie konnte das. SIE musste nicht die ganze Zeit laut die Wörter sagen. Also hat sie’s mir anhand des Wurstsemmelpapiers gezeigt. 😀
      LG, m

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  3. Das mit dem leise-lesen-mit-Wurstsemmel-Verpackung ist herzig! Lesenlernen ist für ein Kind ja eh sehr spannend, da tun sich ganz neue Welten auf, wenn Schilder nicht einfach nur noch Schilder sind, sondern Botschaften haben 🙂

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    1. 🙂 Meine Mama konnte Bücher lesen, ohne dass sie jedes Wort laut sagen musste. Das wollte ich auch können. Ich bin froh, dass ich mir diese Erinnerung bewahrt habe. 🙂

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  4. Ich habe nur wenige Bücher, weil ich früher viele ausgeliehen und erst gekauft habe, wenn sie wirklich gut waren. Mittlerweile sind es etwas mehr, aber ich bin sehr, sehr kritisch. Schützt mich nicht vor Fehlkäufen, aber der SuB ist relativ klein. Bilde ich mir ein xD

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  5. Wie bist du zum Bücherwurm geworden ? Indem ich lesen gelernt hatte.^^
    Und nein, dies ist jetzt nicht sarkastisch gemeint, denn dadurch wurde meine kleine Welt gleich viel größer. In der Kindheit waren die Bücher die Freunde, die nicht nach Hause mussten, weil es Abendessen, Hausaufgaben oder die vorgeschriebenen Schlafenszeiten gab. Sie waren und sind immer noch die Freunde, die man mit ins Bett nimmt, ohne dass sich jemand über die “neue Flamme” beschwert. Für mich sind sie diese stillen Begleiter, die man nicht lang überreden muss, die aber auch geduldig warten, wenn ich gerade mal keine Zeit habe.
    Es gab Zeiten, in denen ich nicht ganz so viel gelesen habe, weil da das Leben war. Dann habe ich gelesen, weil in den Büchern das Leben zu finden war. Und mittlerweile verbinde ich mein Leben mit den Büchern und erkenne dadurch oftmals, wie ich mich entwickelt habe.

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    1. Hallo, Hibi!
      Das hast du sehr schön gesagt. Es gab mal einen dunklen Fleck in meiner Vergangenheit, da hatten Bücher keinen Wert für mich. Ich denke nicht gerne an die Zeit zurück. Es ist viel schöner, sich zu überlegen, wie man an diese Liebe zu Buchstaben gekommen ist. Und in Zukunft werde ich diese Liebe auch hüten wie einen Schatz.
      LG, m

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