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Rezension “Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott”

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Titel: Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott
Originaltitel: The Lost Hero
Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Reihe: Helden des Olymp #1
Sprache: Deutsch
Seitenanzahl: 592
ISBN: 978-3551557322
Format: Gebunden

Inhalt: Jason erinnert sich an gar nichts – nicht einmal an seine besten Freunde Piper und Leo. Und was hat er in Camp Half-Blood zu suchen, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden? Zu allem Überfluss gehören die drei Freunde laut Prophezeiung zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem – Leo treibt einen mechanischen Drachen als Transportmittel auf und los geht’s! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson …

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Meinung: Ich liebe Rick Riordans Bücher ja. Das ist kein Geheimnis. Seit das erste Buch raus kam, bin ich Percy Jackson und seiner frechen, sarkastischen Art verfallen. Ebenso liebe ich seine beste Freundin Annabeth und den Satyr Grover und all die anderen bunten Gestalten im Camp Halfblood.

Da ich mit dem Ende des fünften und letzten Band der eigentlichen Percy Jackson-Reihe recht glücklich war, war ich mir nicht sicher, ob ich die Helden des Olymp-Reihe überhaupt beginnen wollte. Ob der gute Onkel Rick das überhaupt toppen können würde, habe ich stark bezweifelt und diese Reihe deshalb lange vor mir hergeschoben.

Zuallererst muss man mal sagen, dass ich  mit der Übersetzung des Originaltitels nicht ganz zufrieden bin. “Lost” kann immerhin auch “verirrt” bedeuten, was meiner Meinung nach besser zu Jason passt. Percy kommt in diesem Buch nämlich gar nicht vor. Ja, richtig gelesen. Percy ist verschwunden und das ist auch das einzige, was man von ihm erfährt. Daran musste ich mich erst mal gewöhnen.

Dieses Buch bzw die Reihe ist anders aufgebaut als die bisherigen Bücher. Während die Percy Jackson-Bücher alle in der ersten Person geschrieben sind, ist dieses (und die anderen Bücher) in der dritten Person geschrieben, während alle zwei bis drei Kapitel die Hauptperson wechselt. Hauptfiguren sind Jason, der eine goldene Münze bei sich trägt, die sich in ein Schwert verwandelt und der sich an nichts erinnern kann; Piper, Tochter eines Filmstars, die als schwer erziehbar gilt und Leute zu den wahnwitzigsten Dinge überreden kann und Leo, der Meisterbastler mit einem feurigen Geheimnis.
Während mir Leo und Piper recht sympatisch waren, konnte ich mich mit dem Percy-Ersatz Jason nicht wirklich anfreunden. Er war mir einfach zu perfekt. Immer loyal, tut immer das Richtige, hat unglaubliche Instinkte, ist immer höflich und korrekt. Zu perfekt, wie gesagt. Er hatte keine Fehler und das wird echt fade.

Inzwischen schleicht sich bei Rick Riordans Büchern ein gewisses Muster im Ablauf ein. Prophezeiung, drei Helden, unmögliches Zeitlimit, übermächtiger und geheimer Gegner und sowas wie Minibosse auf dem Weg zum Endgegner. Ein wenig langweilig wird es mit der Zeit schon, auf der anderen Seite hat Rick Riordan ein derartiges Talent für Figuren, witzige Details und spritzige Dialoge, sodass mich das gar nicht stört.
Das Buch bleibt durchgehend spannend und unterhaltsam und das ist alles, was ich davon erwarte. Rick Riordans Bücher haben mich bisher noch aus jeder Leseflaute geholt und egal wie lange es wohl dauern wird, ich werde vermutlich auch jedes einzelne aus der Feder des Autors lesen.

Alles in allem habe ich das Buch sehr genossen und die 600 Seiten in kürzester Zeit weggelesen. Zwar ist es meiner Meinung nicht so gut wie die einzelnen Bücher der Percy-Jackson-Reihe und ich habe Percy vermisst, aber ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen und bin schon sehr gespannt auf die anderen Bücher und wie es mit den Figuren weitergeht.

3 thoughts on “Rezension “Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott”

  1. Hach, die ersten drei Bücher dieser Reihe stehen schon bei mir im Regal und ich möchte jetzt wissen, wie es mir wohl damit ergehen wird.. Dieses Muster, das Rick Riordan anwendet, hat mich teilweise bei Percy Jackson schon etwas “gestört” auch wenn ich, genau wie du, durch die Charaktere und die Leichtigkeit der Dialoge immer weiter dran geblieben bin.. Ich freue mich auf die Reihe und hoffe, dass sie mir, wie dir, doch auch gefallen wird (:

    Liebe Grüße!
    Anna

    Liked by 1 person

    1. Hallo, Anna!
      Klar ist es immer ein ähnliches Rezept, aber das stört mich irgendwie gar nicht so. Ich wüsste gar nicht, wie das funktionieren sollte, wenn die Charaktere nicht immer eine Deadline hätten. Ich glaube, wenn sie ewig Zeit hätten, würde aus dem Buch nichts werden.
      Na, steht es jetzt auf deiner Leseliste für 2018? 😀 Viel Spaß damit!
      LG, m

      Liked by 1 person

      1. Das wird aufjedenfall 2018 gelesen und hoffentlich auch schon im Januar 😀 da wird die Zeit nämlich etwas knapper und Rick Riordan geht immer flott für zwischendurch (: Danke für die Erinnerung daran ;D

        Liebe Grüße!

        Liked by 1 person

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