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Montagsfrage

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Hallo, ihr Lieben!

Hey, heute gibt es doch noch eine Montagsfrage! Hip-Hip-Hurrah! 🙂 Und weil es schon so spät ist, werde ich jetzt schon blitzschnell was tippen. Auch wenn ich glaube, dass wir dir Frage heute alle recht ähnlich beantworten werden.

Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

Ich mag Liebesgeschichten. Ich hab echt nichts dagegen. In meinem Regal tümmeln sich bonbonrosane Bücher, Jane Austen-Romane und generell Bücher mit Happy End. Ich bin immer ganz froh, wenn am Ende eines Buches alles gut ausgeht und ich mir vorstellen kann, dass es ein bisschen mehr Lieben in der (fiktionellen) Welt gibt.

Aber dann gibt es auch Dinge, die mich stören und die ich in Liebesgeschichten echt nicht haben muss.

Da wäre allererstens mal Drama. Ich mag kein Drama. Ich bin selber einer dieser Menschen, der sagt, wenn ihm was nicht passt. Ich denke, es gibt nichts, das man sich nicht ausreden kann und extra stur und kleinlich zu sein hilft keinem der beiden Parteien. Etwas extra lang rauszuzögern ist einfach nicht meine Art. Ich hab ja nichts dagegen, wenn die Figuren diese Charakterzüge haben, wo sie streiten, um des Streitens willen, aber dieses Drama, das man leicht aus der Welt schaffen könnte, das geht mir auf die Nerven.

Was ich auch überhaupt nicht mag und was ich nur liebendgerne boykottiere, sind diese misshandelnden Beziehungen, die einem als Liebe oder sexuelle Anziehung verkauft werden. Das finde ich besonders in YA-Romanen sogar schon gefährlich und ich weiß nicht, was das über den Autor aussagt oder über die Leute, die die Marktforschung betreiben oder wen auch immer.

Liebesdreiecke sind jetzt auch nicht soooo gerne gesehen, es sei denn, es ist gut gemacht. Das kann man nämlich ziemlich verpfuschen. Oder gut machen. Das kommt in diesem Fall drauf an.

Oder dieses Knall-auf-Fall verlieben, das oft in Actionfilmen zu sehen ist. Man nennt das Suspension-bridge-syndrome, meine Lieben. Romantische Gefühle, die aus Extremsituationen entstehen. Das stört mich jetzt nicht so sehr, aber man muss nicht überall eine Liebesgeschichte hinzudichten. Vor allen Dingen in Dystopien finde ich das immer recht nervig. Man kann auch Action haben, ohne dass es Rumgeknutsche geben muss, während im Hintergrund was explodiert und manches Mal verpfuscht das auch ziemlich die Story.

Ich habe das Gefühl, dass ich hier eigentlich noch viiiiiiiieeel weiter ausholen könnte, denn wenn ich genauer darüber nachdenke, stelle ich ziemliche Ansprüche an einen Liebesroman oder Liebesgeschichten in Büchern im Allgemeinen. Und das bringt mich wieder darauf, warum ich die Jugendbücher für Mittelstufler so liebe: Da hat man hauptsächlich Action und Abenteuer und Freundschaft und wenn’s dann doch noch mal romantisch hergeht, dann ist es diese süße erste Verknalltheit, bei dem Händchenhalten schon eine ziemlich große Sache ist und der ganz große Knall am Ende die Aussicht auf einen gemeinsamen Kinobesuch ist. 😉

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Arg, ich muss jetzt echt gehen. Ich bin gespannt, was ihr so für No-Gos auflistet. 🙂

7 thoughts on “Montagsfrage

    1. Hallo, Elli!
      Ich finde es einfach nicht richtig und kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum die Verlage sowas überhaupt in den Büchern drinnen lassen. Gerade im Teenager-Alter sind wir doch recht beeinflussbar.
      Liebe Grüße, M

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    1. Hallo, Myna!
      Da hast du recht. Die Leute sollen sich erst mal kennenlernen. Überhaupt mag ich Liebesgeschichten, wo die Liebe aus Freundschaft entsteht am liebsten. Das ist für mich realistisch und es ist viel wahrscheinlicher, dass die Beziehung auch dann noch hält, wenn der Leser das Buch am Ende zuklappt. 😉
      LG, m

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      1. Hallo m,

        oh ja, da geht es mir genauso. Ich mag auch am liebsten Geschichten, bei denen Liebe aus Freundschaft entsteht. Da kann man sich sicher sein, dass das Paar sich wirklich gut kennt und zwar schon BEVOR es ein Paar wird.
        Liebste Grüße
        Myna

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  1. Drama, das man leicht aus der Welt schaffen könnte ärgert und nervt mich auch jedes Mal, wenn ich das lese. Besonders, wenn es künstlich aufgebauscht erscheint.

    Und auch bei den Beziehungen, die in Richtung “Rape Fiction”, also Missbrauch in jeder Richtung, auch emotional, hinauslaufen, sage ich nein. Ich habe das eine oder andere Buch in diese Richtung gelesen, um mitreden zu können, aber wirklich mit zusammengebissenen Zähnen und einem Blutdruck von 180. Wie man gerne lesen kann, wie ein Mensch klein gemacht, kontrolliert und schlecht behandelt wird und das dann auch noch für Liebe hält, das kann ich nicht nachvollziehen. Da sind wir absolut einer Meinung.

    LG Gabi

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    1. Hallo, Gabi!
      Ich kann mir gut vorstellen, dass du in diesem Fall nahe dran warst, das Buch durchs Zimmer zu schmeißen. Das ist ebenfalls eine dieser Dinge, bei denen ich nicht verstehe, warum ein Verlag so etwas drucken lässt und da niemand einen Rotstift ansetzt. :/
      LG, m

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